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Projekt-News: Kräftiges Image

Datum

13.08.2010

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Einleitung

Eines von fünf Zielen der Initiative „Kraft. Das Murtal“ ist eine Image-Redefinition für die Betriebe der Industrie und produzierenden Wirtschaft. Herauszufinden, wie die Branche derzeit  gesehen wird und welche Bedürfnisse die befragten Zielgruppen haben, war Aufgabe einer Imageanalyse durchgeführt in den Anfangsmonaten der Initiative. Die Ergebnisse liegen nun vor. 

Text

Durchgeführt wurde die Umfrage in Form mündlich-persönlicher Interviews unter 500 Personen in der Region Obersteiermark West. Die Befragten waren dabei in vier verschiedene Zielgruppen unterteilt: Personen, die in der Region wohnen und arbeiten, ausgewählte Unternehmen der Region, Bürgermeister einzelner Gemeinden oder Städte sowie die Gruppe der Kinder und Jugendlichen. Zentrale Themen von Interesse waren Bedeutung und Beurteilung der Industrie und produzierenden Wirtschaft, Industrie als Arbeitgeber, Umwelteinfluss oder der Beitrag der Industrie an die Region.

Industrie mit positivem Image

Zusammenfassend zeigt die Studie ein durchaus positives Bild der Industrie und produzierenden Wirtschaft. Negative Assoziationen findet man hauptsächlich betreffend Wirtschaftskrise, Abwanderung und Umweltverschmutzung. Die positiven Assoziationen thematisieren primär die hohe Arbeitsplatzsicherheit. Die Industrie wird als attraktiver und stabiler Arbeitgeber unter allen Zielgruppen wahrgenommen. Aus Sicht der Bevölkerung hat die Industrie und in weiterer folge die Region am meisten mit der Abwanderung und Überalterung der Gesellschaft zu kämpfen. Ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Zukunft sind somit sicher die zukünftigen Generationen, die Kinder und Jugendlichen.

„Wir haben gesehen, dass es speziell bei den Kindern und Jugendlichen einen Informationsaufholbedarf gibt. Diese Zielgruppe verbindet die Branche immer noch mit hoher Umweltbelastung und -verschmutzung“, erklärt der Sprecher der Initiative und Projektpate des Teilprojekts "Imageanalyse", Mag. Heinz Bartelmuss. „Am dem Tag der offenen Tür, wo 1.200 Kinder und Jugendliche hinter die Kulissen der Firmen geblickt haben, wurde auch die Modernität der Betriebe sichtbar und so konnte das Bild bereits verändert werden. Im Herbst starten wir dann unsere Lehrlingsoffensive – eine weitere Chance zur Aufklärung.“

Das Verhältnis Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Die drei größten Probleme von Arbeitgebern in der Region ist der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, die Auftragslage bzw. der Absatzmarkt und die schlechte Infrastruktur bzw. Verkehrsanbindung. Für Arbeitnehmer ist es vor allem interessant, in der Region zu arbeiten, weil die Fahrtzeiten sehr kurz sind, die regionale Nähe als sehr positiv wahrgenommen wird und es eine starke Naturverbundenheit der Menschen gibt.


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Ing. Wolfgang Toperczer, Prokurist Hoesch Bausysteme GmbH

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