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iPrint – intraoperativer 3D-Druck aus dem Hause HAGE

KRAFT.DAS MURTAL = Kraftvolle Bezirke Murau und Murtal
News | i Print – intraoperativer 3D-Druck aus dem Hause HAGE

Ein Schädelknochenimplantat wird während der Operation gedruckt und dem Patienten eingesetzt. Was futuristisch klingt, ist jedoch bald schon Realität: ein vom Sondermaschinenbauer HAGE, gemeinsam mit Forschungspartnern unter dem Namen iPrint, speziell entwickelter 3D-Drucker wird vor allem bei der Herstellung von Schädelimplantaten zum Einsatz kommen.

Hinter vielen Produkten, die rund um den Globus produziert werden, steckt eine HAGE Sondermaschine: In China entstehen auf einer HAGEspecial Stoßfänger für die Automobilbranche und in Russland werden auf HAGEmatic Portalbearbeitungsanlagen Waggonbauteile für Hochgeschwindigkeitszüge produziert. Nun bedient sich auch die moderne Medizin smarter Produktionsanlagen aus Obdach, dem neuen medizinischen Drucker „HAGE3D-med“. Ein Produkt aus der Business Unit HAGE3D, die sich nicht nur mit der Herstellung von industriellen 3D-Drucksystemen, sondern auch mit zahlreichen Forschungsprojekten der Additiven Fertigung beschäftigt.


Projekt iPrint - „Ersatzteile“ für den Menschen

Mit der Med-Uni Graz sowie der Montanuniversität Leoben fand HAGE3D zwei kompetente Partner zur Entwicklung dieses hochkomplexen 3D-Drucksystems. Dieses erstellt das einsatzbereite Implantat innerhalb von zwei bis drei Stunden auf Basis der Bilder aus der Computertomographie. Dazu wird primär der bereits medizinisch zugelassene Hochleistungskunststoff Peek mit einer Verarbeitungstemperatur von ca. 400°C eingesetzt. Mit dem von HAGE verwendeten Verfahren (Fused Deposition Modeling) ist Peek bislang noch nicht serientauglich gedruckt worden. Doch jetzt ist es erstmalig gelungen, solche Peek-Bauteile herzustellen. So kann der HAGE3D-med während der OP intraoperativ ein passendes Implantat anfertigen. Der große Vorteil für den Patienten liegt darin, dass er nun neben der optimalen Versorgung nur mehr einmal operiert werden muss. Auch die Materialkosten des Implantates könnten von mehr als 5.000 auf unter 100 Euro sinken. Erste Tests verliefen sehr vielversprechend. Schon heuer könnten Menschen gedruckte Schädelimplantate bekommen.

Neben diesem medizinischen Vorzeigeprojekt befinden sich viele weitere spannende Forschungsprojekte in der HAGE3D-Pipeline, angefangen vom Betondruck bis hin zur Additiven Fertigung von Stahl und Keramiken.

v.l.n.r.: Mag.a Andrea Hirschenberger (Generaldirektorin ÖGK Stmk)
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