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Kraft-Symposium 07. Oktober 2021 „New Work – Aufbruch zu neuen Arbeitswelten"

Beim Symposium „New Work – Aufbruch zu neuen Arbeitswelten" am Red Bull Ring – initiiert vom Wirtschaftsnetzwerk Kraft. Das Murtal in Kooperation mit der Steirischen Industriellenvereinigung, der Steiermärkischen Sparkasse und der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft – drehte sich alles um die Frage: Worauf können und sollen wir uns in der real digitalen Zukunft einstellen – was kann man überhaupt über die Zukunft wissen? Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen aus Wirtschaft, Politik und Bildung diskutierte Trendforscher und Management-Vordenker Franz Kühmayer die Auswirkungen der Corona-Pandemie als Turbo-Boost für die Arbeitswelt und gab einen Ausblick auf unsere moderne, real-digitale Zukunft der Arbeit. 

 

Der Blick nach vorne: Die real-digitale Zukunft der Arbeit

„Corona stellt die heimischen Unternehmen und unsere Arbeitswelt auf den Prüfstand. Die Krise erweist sich als regelrechter Trendbeschleuniger und treibt prototypische Aufbruchzeiten an“ – mit diesen Worten leitete Gernot Esser als Moderator das Kraft-Symposium 2021 „New Work – Aufbruch zu neuen Arbeitswelten" am Red Bull Ring in Spielberg ein. „Die Krise hat auch gezeigt, wie steil die Lernkurve von Unternehmen ist. Unternehmen, die auf die drei Erfolgsfaktoren Infrastruktur, Kompetenz und Kultur setzten, zählten zu den absoluten Produktivitätsgewinnern“, erklärte Keynote-Speaker Franz Kühmayer eingangs bei seinem Vortrag „Der Blick nach vorne: Arbeitswelt real-digital“. 

Während der Krise kam es vor allem auf eines an: Tatkraft – und diese ist eine Haltungsfrage nach innen und außen. Viele Unternehmen haben improvisiert – denn Home Office galt vor Corona noch als exotische Ausnahme. Diese Improvisationskünste waren zwar in Krisenzeiten ausreichend, langfristig gesehen sollten Unternehmen aber einen strategischeren Ansatz verfolgen: „Was Unternehmen für die Arbeitswelt nach Corona brauchen, ist ein konkreter, unternehmensspezifischer Maßnahmenplan“, so Kühmayer. Zukünftig sind vor allem flexiblere Arbeitszeiten, eine bessere technische Ausstattung und ein besserer mobiler Zugriff auf Daten zu gewährleisten. „Wichtig ist, nicht nur ins alte Spiel zurückzufallen, sondern mutig ins neue Spiel zu gehen. Wir richten den Blick auf das große Ganze. Das ist nicht nur eine Frage von unternehmerischem Geschick oder technologischer Kompetenz, sondern vor allem von Haltung und Einstellung“, bestätigte Florian Hampel. 

 

Gesunde Arbeit rückt wieder in den Vordergrund

Bei der Podiumsdiskussion mit Ingrid Brodnig (Journalistin und Publizistin), Cornelia Hubich-Schmon  (Arbeits- und Organisationspsychologin), Franz Kainersdorfer (Vorstandsmitglied voestalpine AG) und Christoph Ludwig (GF Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft m.b.H.) wurde betont, dass während der Pandemie nicht nur auf Unternehmensseite die technischen Herausforderungen groß waren, sondern auch die mentale Belastung für die Mitarbeitenden. Zahlreiche virtuelle Meetings und die fehlende Klärungsmöglichkeit von Konflikten galten als wesentliche Belastungspunkte sind sich die Podiumsdiskutanten einig. Vor allem das Thema der Work-Life-Balance wird zunehmend wichtig, wenn es um die Fachkräfte von heute und morgen geht. „Aktuell ist die betriebliche Gesundheit stark Corona-fokussiert. Langfristig gesehen braucht es organisatorische, technische und kulturelle Maßnahmen, um den Mitarbeitenden eine gesunde Arbeitsweise zu ermöglichen“, erklärte Franz Kühmayer. Das Podium bestätigt, dass gesunde Arbeit sich folglich vom Pandemie-Phänomen zum langfristig wirksamen Differenzierungs-Faktor wandelt. 


Hybride Arbeitswelt: Physische und digitale Sphären verschmelzen 

Worauf es in Zukunft allerdings wirklich ankommt, ist nicht das Büro, sondern die Arbeitswelt – und diese ist real-digital. Diese Gleichwertigkeit von physischer und virtueller Präsenz ist der Schlüsselfaktor, damit wird die Arbeitswelt von morgen zu 92% hybrid. Fest steht: Der Einsatz von digitalen Hilfsmitteln ist auch in der Post-Covid-Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken – denn der real-digitale Handlungsspielraum ist nun vergrößert und muss effizient genutzt werden. In der zukünftigen Arbeitswelt gewinnt allen voran das Thema Leadership an neuer Dynamik und Bedeutung. Statt Planung, Effizienz und Führen über Fakten, nehmen zukünftig Beweglichkeit, Widerstandsfähigkeit und Führen über Kultur einen hohen Stellenwert ein. „Bereits jetzt braucht es eine Veränderung von Unternehmen und Führung, um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft nach Corona zu stellen. Und genau diese Veränderung erfordert gemeinsames Denken und Handeln im Kraft-Netzwerk“, rundet Florian Hampel das Kraft-Symposium 2021 ab.

 

Download zum Handout von Herrn Kühmayer (Präsentation der Veranstaltung)

 

Bilder: (c) Kraft. Das Murtal, Foto Mitteregger

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Die Ziele der initiative Kraft.Das Murtal

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Aufbau

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Steigerung

der Attraktivität der regionalen Arbeitgeber

Forcierung & Intensivierung

regionaler Wirtschafts-
verflechtungen

Stärkung

der regionalen Verantwortung von seiten der heimischen Wirtschaft

Stärkung

der regionalen Innovationskraft

Für die optimale Umsetzung der Ziele wurden die Schwerpunktprogramme
Mensch, Lebensraum & Wirtschaft
definiert. Innerhalb dieser Schwerpunktprogramme gibt es wiederum mehrere Teilprojekte,
die gemeinsam mit den Partnerunternehmen umgesetzt werden.

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